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Chen Qingwing - Work

Title : Manners
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 140×140×8cm
Year : 2010
 
作品名:不一定
材质:混合材料
尺寸:60×50×33cm
创作时间:2009
 
Title : Ant kingdom
Medium : Mixed Media
Size : 96×63×60cm
Year : 2009
 
Title : landscape painting 2
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 210cm×195cm×7.5cm
Year : 2009
 
Title : The emperor's new cloths
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 240cm×63cm×7.5cm
Year : 2009
 
Title : Kuo
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 140cm×106cm×7.5cm
Year : 2008
 
Title : Assist
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 80cm×160cm×7.5cm
Year : 2006
 
Title : Shu An
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 162cm×138cm×7.5cm
Year : 2008
 
Title : Xi Shi
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 187cm×180cm×7.5cm
Year : 2008
 
Title : Sensual Dance
Medium : Natural material,fiber installation
Size : 187cm×69cm×7.5cm
Year : 2009
 
Profile

1953 Born in Beijing,China
1972 Studied Traditional Chinese Medicine
1994 Started installation Creation,working as professional artist

Solo Exhibition
2008 Qing Qing Enchanted Paradise, Schoeni Gallery, Hong Kong
2005 Mirage of 798 --- Secret Light, Qing Qing’s Installation Exhibition(798 Dayaolu zhanchon)
2005 Qing Qing Installation Exhibition, Tokyo Gallery, Japan
2002 Qing Qing Installation Exhibition, Today Art Museum
2002 Qing Qing Solo exhibition of Mixed Media, Red Gate Gallery, Beijing
2000 Qing Qing Installation, Gallery Contemporary Chinese, London
1999 Nomad of the Soul, AAL-Gallery Karl Strobe, Vienna
1996 Installation work HOME , showed in Modern Art Museum, Vienna Group Exhibitions
2008 Facing China- ?e Fu Ruide Collection, Museum of Iceland, Austria, Norway, Finland, Sweden
2007 Floating – New Generation of Art in China, Korea National Modern Art Museum, Seoul, Korea
2007 Escape by Crafty Scheme-salvation From Traditional and Revolution Language, Square Gallery of Contemporary Art, Nanjing, China
2006 Chinese in Indigenous Mode: Contemporary Renaissance in Aesthetic Reconstruction, Beijing Today Art Museum
2002 Golden Harvest—Chinese Contemporary Art, Zagreb
2002 East Asian Women and Her stories, Seoul, Korea
2001 Documentation of Chinese Avant-Garde Art in 90s, Fukuoka Asian Art Museum, Japan
2000 Hannove Expo, Hannove, Germany
1999 Womanifesto II, Second international Woman's Art Exchange, Saranrom Park, Bangkok
1997 Forest Textile installation Festival, Austria, second praised 1998
1997 Intuition, Experience, Concept Installation, Gallery of the Central Academy of Fine Arts, Beijing

Comment

Der hier vorliegende Katalog der chinesischen Kuenstlerin Qing Qing Chen laedt dazu ein,ein wenig einzutauchen in die welt schoepferischen Geistes und gestaltens.
Kuenstlerisches,kreatives Schaffen,--das ist in aesthetische Materie und form geronnenes menschliches Bewusstsein.
Das ist etwas Verkoerperts-etwas in raum und Zeit Gesetztes…
Jeder Kuenstler versucht auf seine weise dem phaenomen des Lebens , des Seins,des Geistes , auf die Spur zu kommen. Jeder tritt an nach seinem eigenen Gesetz, seiner eigenen Zeitqualitaet und seinem eigenen Element.
Wir haben verschiedene moeglichkeiten zur Verfuegung, um die welt zu erfassen und zu begreifen. Geistig, seelisch, oder koerperlich.
Qing Qing Chen’s kuenstlerischer Bewusstseinsprozess manifestiert sich einerseits aus dem geistigseelischen Bereich heraus,andererseits aus dem weiblichen yin-pol.
Es handelt sich hier also um eine aeusserst sensitive,humanistrsche,soziale und daher konsequenterweise feministrshe Kuenstlerpersoenlichkeit, was aus den werken dann auch gut abgelesen werden kann.
Qing Qing Chen wurde in peking, China.geboren und kam 1983 zum ersten Mal nach Oesterreich.Sie lebt und arbeitet seit drei Jahre dazwischen als Kulturpendierin zwischen Ost und West verbracht,.Die engagierte Kuenstlerin hat bereits zahlreiche Ausstellungen in Peking .Thailand und Oesterreich gestaltet.
Dieser Katalog beinhaler einerseits die fotographische Dokumentation von verschiedenen Installationen und performances und zeigt andererseits kuenstierische Objekte in vier Themenbereichen,die zwar auf den ersten Blick unterschiedlich zu sein scheinen , aber inhaltlich aeusserst subtil und Komplex zusammenhaengen und verknuepft sind.
“City lights”, “Information”, “Zu hause”,und “frauen”,so lauten die Titel der werke.
Es handeit sich um subtileleichte ,lockere und luftige,multidimensionale Objekte,Lichtobjekte, transparent und transluzid

“citylights”, sumbolisiert die lichter und has leben der grossen Staedte ,die draengenden Menschenmassen ,voll mit ungestillten ,Erwatrungen ,Hffnungen und Wuenschen zwischen leuchtreklamen , mistm, Afall und Verpackungen.
Die Kuenstlerin verwendet seit 1995 in ihren werk Plastikschnuller , um den Wunsch nach dem
Versorgtwerden, nach lust , -und Beduerfnisbefriedigung sowie die suche nach der ewigen Mutterbrust zu symbolisieren,Bei den im Katalog abgebildeten Objekten stecken Unzaehlige dieser Schnuller in zarten chinesischen Vogelkaefigen.
Man sitzt letztendlich so lange im Kaefig,bis man erkannt hat,dass die nahrung und Quelle in einem selbst liegt.
“information”,diesen titel tragen spezielle Sesselobjekte,welche uns tatsaechlich sehr eindringlich ueber die Realitaet,die stacheln,die Schmerzen die Schmerzen die Widerstaende und widerwaertigkeiten des lebens in dieser polaren Welt “informieren”.
Klare Glasboeden erlauben einen fensteratigen Durchblick in das Sesselinnere und damit in die schoenheit und Widrigkeiten zugleich,in die paradoxa und Polaritaeten des lebens.Im Rosensessel “Frauenfriedhof ”sieht man daher die kleinen Schuhe der verstuemmelten chinesischen Frauenfuesse,ein Symbol fuer die jahrtausendelange patriarchale Knebelung des Weiblichen unter den Zeichen der “Shoenheit”.
“Zu Hause” schliesslich lautet die Bezeichnung des dritten Themenbereiches,der die
Sehnsucht des Menschen nach einem heim,nach Familie,Geborgenheit und waerme ausdruecken soll,nervige lichtgespinste,die atmosphaere und kugelige waerme ausstrahlen,ziehen an,versprechen naehe und geborgenheit enthuellen jedoch bei genauerem hinsehen oder gar hingreifen ihr stacheliges,ruppiges maternal ,naemlich eisengitter, stacheldraht und spitzes stroh.die leuchtenden kugelobjekte wirken wie schutzhuellen –sie Bergen  aber eine tiefe sumbolik man waehnt sich vielleicht zuhause beschuetzt ,geborgen und behuetet,aber das truget,die huelle ist aus feinem stacheldraht gesponnen. Das zuhause,das heim,die familie,sind nur allzuoft stachelig und problematisch,und wir drahtzopchen und sperrigen strohkoepfen.
Die objekte sind nicht taktil,nicht haptisch-sinnlich-koerperhaft-materiell,sondern es handelt sich hier um geistig-seelische abstraktionen.
Dies erlaubt jedoch auch eine schwebende leichtigkeit,eine gewisse heiterkeit wird moeglich und das goldene licht eines inneren wissens,welches die schaerge der stacheln zu mildem und zu transzendieren vermag.
Diese luft.-und lichtskulpturen entstehen durch umgarnten leeren raum,die lichpunkte loesen sie noch zusaetzlich auf und lassen sie immateriell erscheinen.
Die objekte werden nicht beleuchtet, sondern sie tragen das licht bereits in sich,sie leuchten von sich aus.
Dei “lllumination”unterstreicht die “lllusion”,-das leben als traum –
Die kuenstlerin umreisst so mit ihren nervigen objekten zutiefst feinsinnig,feminine und schonungslos
Engageert zugleich,die komplexitaet und multidimensionalitaet des lebens.
Und sie verbirgr in ihren “zuhause”-objekten auch noch den weg und das geheimnis worin letztlich
Erkenntnis liegen koennte und ein ausweg aus den erschuetterungen des lebens.
Es ust das e!
Qing qing chen versteckt plastiketer in ihren stachligen lichtobjekten,wie in vogelnestern.
Das ei gilt als das symbol und die matrix des lebens,des vollkommenen,der schoepfung.der materie,der mutter,des weiblichen prinzips.
Erst wenn wir dieses naehrende,schuetzende und waermende prinzip nicht meht im aussen suchen und
Erwarten sondern in uns selbst fuer uns entdecken und entwickeln,sind wir wirklich zuhause adgekommen,naemlich bei uns selbst.
Die seele muss zuhause sein.
Tief (und oft genug verborgen) in uns selbst liegt der dern,der goettliche kern das ei,der ursprung.
Und dasselbe licht ,welches die vielfaeltigkeiten und chaotischen berwirrtheiten der stadt und des
Menschenlebens ausdrueckt,verwandelt sich durch die enthuellung des von ihm verschlossenen inhalts in das spintuelle licht der erkenntnis,den wegweiser in der dunkelheit.
In der muehelosigkeit.mit der die kuenstlerin qing qing chen die verschiedenen ebenen des daseins zu werbinden vermag,liegr meines erachetens das erbe einer juhrtausendealten oestlichen kultur.

Waltraud schwarzhappel.kunsthist,maerz 1998


 
 

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